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Wer steht hinter Kunsthandwerk? Könnt ihr euch kurz vorstellen?

Kunsthandwerk ist ein junges Musiklabel und eine Bookingagentur, die in der Fahrradregion Siebengebirge 2013 gegründet wurde, jetzt aber im Zentrum Kölns niedergelassen ist.

Was macht ihr genau?

Wir produzieren und veröffentlichen elektronische handgemachte Musik weltweit auf digitalen Plattformen. Dabei wollen wir gar nicht in ein konkretes elektronisches Genre klassifizieren,  da alle unsere Publikationen sich in ihrem Arrangement und dem Klangbild sehr voneinander unterscheiden. Zusätzlich verbuchen wir Künstler an Veranstalter, Club- und Festivalbetreiber in der ganzen Republik. Nebenbei arbeiten wir immer an unserer Merchandise-Kollektion.

Was macht Euer Label einzigartig?

Wichtig für uns ist, dass der Hörer eines jeden über Kunsthandwerk veröffentlichten Titels, den immensen Produktionsumfang wahrnimmt. So entstehen unsere Veröffentlichungen nicht innerhalb eines Sonntagnachmittages. Anders als die Auffassung der meisten Leute, ist elektronische Musik nicht nur das Verbinden verschiedener Elemente per Maus auf dem Computer. Alle unsere Künstler produzieren, komponieren und kreieren ihre Sounds und Samples organisch selber, durch ihre Emotionen geleitet. Ich denke, dass diese Philosophie sich von vielen anderen Label differenziert, da wir uns so nicht nach Trends richten, sondern unser Label nachhaltig aufbauen und unserer Linie treu bleiben.

  

Wie sehen eure Pläne für die Zukunft aus? Habt ihr schon neue Künstler ins Auge gefasst, die zu eurem Label passen würden?

Für 2017 stehen neben eigenen Veranstaltungen, sogenannten Label Showcases mit ausschließlich eigenen Künstlerperformances, selbstverständlich weitere Releases an. Besonders Augenmerk legen wir hier auf vielversprechende, experimentierfreudige, junge Künstler, die mit ihren analogen und organischen Synthesizern und Percussions ideal zu uns passen. Auch haben wir derzeit Gespräche mit einigen namenhaften Künstlern, wollen hier jedoch noch nichts konkretisieren.

Plant ihr Euren Shop zu erweitern?

Die Merchandise-Kollektion erweitern wir jährlich. Neben T-Shirts, Baseball-Shirts, Jutebeuteln und Hoodies wird es auch 2017 der ein oder andere neue Artikel in unseren Shop schaffen. 🙂

Wie werdet ihr auf Künstler aufmerksam und was müssen diese mitbringen, um euch zu überzeugen?

Zum einen besteht die Möglichkeit uns über ein Demo-Tool unfertige oder bereits ausproduzierte Titel zukommen zu lassen. Auf der anderen Seite akquirieren wir auch in dem wir uns auf verschiedenen Portalen oder Freundeskreisen umsehen und bereits veröffentlichte Musik anhören. Sagt uns ein Künstler/ Titel sehr zu kontaktieren wir ihn. Dabei ist es neben der musikalischen Qualität genauso wichtig für uns, dass wir mit dem tendenziellen neuen Künstler auch charakterlich auf einer Wellenlänge liegen. Nur dann kann eine langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit gewährleistet werden.

Ihr sagt „Music is more than just a sound. Music is kunsthandwerk.“ Welche Facetten des Fahrradfahrens könnte man eurer Meinung nach auch als kunsthandwerk ansehen?

Unser Slogan bezieht sich unter anderem darauf, dass es wichtig ist Dinge zu hinterfragen und zu differenzieren – nicht immer direkt zu verallgemeinern. Eben die persönliche Note im Schaffensprozess ist sowohl für den Künstler als auch für den Rezipient der entscheidende Faktor für qualitative Musik. Beispielsweise für den Künstler selber: „Schau, das habe ich aus eigener Kraft kreeirt, ich hab das selber ohne ein helfendes Programm geschafft“. Genau dieser Punkt ist sehr gut auf das traditionelle Fahrradfahren spiegelbar. So ist es für den Fahrradfahrer nach erledigter Strecke oftmals eine Genugtuung die ihn bestätigt: Reine Muskelarbeit und motorische Fähigkeiten erzielten die Leistung. Keine automatisierte Technik. Beinarbeit eben; Handarbeit.

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