Radförderung Regional

Radbonus-Kooperationen regional und smart

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Radfahren liegt im Trend

Im Verlauf der letzten Jahre wurde das Fahrradfahren immer populärer. Gerade junge Menschen legen einen großen Wert auf die Flexibilität, die ihnen das Fahrrad bieten kann. 2017 ließ sich gegenüber 2002 ein Anstieg der Fahrräder pro Kopf von 8 % feststellen¹. Das Fahrrad ist schon immer eine Mobilitätsoption, durch welche sich unabhängig von anderen Personen fortbewegt werden kann. Das bietet eine große Individualität.  

Doch nicht nur Flexibilität und Individualität sind Vorteile des Fahrradfahrens. Durch die verstärkte Nutzung des mobilisierten Individualverkehrs (MIV), wie Autos, kommt es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen. Dies führt oftmals zu langen Staus. Dadurch entsteht ein Zeitverlust von durchschnittlich 4,8 Tagen pro Person und Jahr in den zehn größten deutschen Städten². Dies kann vermieden werden, wenn sich mehr BürgerInnen dazu entscheiden, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu wählen. Zusätzlich ist das Fahrrad oftmals auch das zeiteffizienteste Verkehrsmittel. Man muss sein Rad nicht auf weit entfernten und teuren Parkplätzen parken, sondern kann es direkt vor den Läden, Büros oder Praxen abstellen. Somit werden die innerstädtischen Wege mit dem Fahrrad etwa 5 % schneller zurückgelegt als mit dem Auto³.  

Haben Sie sich einmal überlegt, wie viel Fläche einer Stadt von Autos belegt wird? Im Fall sechs deutscher Städte liegt der Flächenverbrauch durch parkende Autos zwischen 8,75% und 20% der Gesamtfläche. Somit sind beispielsweise in Hannover, wo der Flächenverbrauch bei ungefähr 20%  liegt, etwa 40,8km² betroffen.

Vorteile des Radfahrens für Gesundheit und Wirtschaft

Wie viele Studien zeigen, ist das Radfahren eine sehr gelenkschonende Bewegung. Diese kräftigt nicht nur die Muskeln, sondern auch Herz und Lunge und nebenbei auch das Immunsystem. Dies ist auch gerade in Zeiten von Corona sehr wichtig. Radfahren fördert neben der Ausdauer auch die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden und beugt Krankheiten sowie Beschwerden vor. Jährlich sind in der EU etwa eine Million Todesfälle auf Bewegungsmangel zurückzuführen. Schon 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche reichen laut der WHO aus, um die Wahrscheinlichkeit eines Todes in Folge einer Herz-Kreislauf-Erkrankung um 14 % zu verringern. Dies hat nicht nur Vorteile für die Bevölkerung an sich, sondern sorgt auch für Einsparungen, die im wirtschaftlichen Bereich getätigt werden können.

RadfahrerInnen stärken zudem die Wirtschaft und den Einzelhandel einer Stadt. Denn RadfahrerInnen suchen den Einzelhandel fast doppelt so häufig auf, wie PKW-FahrerInnen, da für diese die Innenstädte schwieriger erreichbar sind. Dadurch werden höhere Einnahmen erzielt, die der lokalen Wirtschaft zu Gute kommen. Laut einer Kopenhagener Studie erzeugt das Autofahren etwa 20 Cent pro Kilometer, die nicht durch Steuern o.ä. gedeckt sind. Damit kommen, wenn ein Auto im Jahr etwa 20.000 Kilometer bewegt wird, pro Jahr und Auto etwa 4.000 € zustande. Das Fahrrad erwirtschaftet hingegen 30 Cent pro gefahrenen Kilometer. Bei durchschnittlichen 300 Kilometer pro Jahr sind es 90 € pro Person und Jahr, die erwirtschaftet werden. Diese 30 Cent pro Kilometer resultieren vor allem aus der höheren Lebenserwartung und den positiven Gesundheitseffekten des Radfahrens

Ihre Stadt gemeinsam für die Umwelt

Auch Städte sind aufgrund des Klimawandels dazu gezwungen zu handeln. Etwa 75 % der weltweiten CO2-Emissionen stammen aus den Städten. Der PKW-Individualverkehr ist für 60 % der deutschen CO2-Emissionen verantwortlich. Das Fahrrad ist dagegen eine unglaublich umweltfreundliche Form der Mobilität, da reine Muskelkraft zur Fortbewegung benötigt wird. Durch das Fahrrad können zudem im städtischen Umfeld etwa 79 € der Klimaschutzkosten gespart werden. Dies, wenn das Fahrrad jährlich auf etwa 160 Fahrten à 4 Kilometer genutzt wird. Auch Klimaschutzziele könnten erreicht werden, wenn mehr Menschen das Fahrrad nutzen würden. Um die Treibhausgasemissionen in Deutschland so verringern, dass 2050 eine weitgehende Neutralität erreicht wird, müssen die Emissionen im Verkehr stark zurückgehen, wie man in der Abbildung erkennen kann.

Bei Ihrer Aktion mit Radbonus werden unteranderem drei Sustainable Development Goals (SDGs) angesprochen. SDG 3 ‚Gesundheit und Wohlergehen‘, SGD 11 ‚Nachhaltige Städte und Gemeinden‘ und SDG 13 ‚Maßnahmen zum Klimaschutz‘. Die 17 SDGs wurden 2015 von der UN verabschiedet und können nur gemeinsam mit den Städten erreicht werden¹⁰.

Wir von Radbonus unterstützen Ihre Stadt dabei, die Klimaziele umzusetzen, den Stau in Ihrer Innenstadt zu verringern und den BewohnerInnen Ihrer Stadt zu mehr Bewegung zu verhelfen. Egal ob Privatperson, Stadt oder Unternehmen – Sie können dabei helfen, Ihre Stadt nachhaltiger und umweltfreundlicher zu gestalten, indem Sie Teil einer Radbonus-Aktion sind. Bei einer Aktion mit Radbonus wird der lokale Einzelhandel zusätzlich gestärkt, da Rabatte und Gewinne des lokalen Einzelhandels in die Aktion miteinbezogen werden. Bei der Kölner Klimaradeln 2019 Aktion wurden beispielsweise 61274km gefahren was fast 8000 kg eingespartes CO₂ entspricht. Im selben Jahr haben in Aachen rund 1000 Menschen an der Frühjahrsaktion Aachen erradeln teilgenommen und wurden mit Gutscheinen von der Therme, Kaffee oder nachhaltige Mode belohnt.  

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Kontaktieren Sie uns!

Fabian Böcher, Chief Partnership Officer
022117732990
015735706838
fabian.boecher@radbonus.com

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