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Training ist nur die halbe Miete

Eine gute Ernährung ist das A und O für jeden Sportler. Wer optimale Leistung bringen möchte, sollte darauf achten, seinen Körper stets mit ausreichend Energie zu versorgen. Neben individueller Leistungssteigerung kann man mit gezielter Ernährung auch sein eigenes Wohlbefinden verbessern. Dazu muss man kein Radprofi sein. Wir erklären euch worauf ihr beim Zusammenspiel Radsport und Ernährung alles achten solltet.

Vor dem Training

Will man beim Sport effektiv die Leistung fördern, sollte man sich spätestens zwei Stunden vor dem Sport mit einer leichten Mahlzeit versorgen, bei der an Kohlenhydraten nicht gespart werden muss. So sorgt man für einen ausreichenden Antrieb und Energiebedarf, der bei effektiven sportlichen Tätigkeiten unabdingbar ist. Dem einen oder anderen Radsportler dürften die sogenannten „Nudelpartys“ ja bekannt sein. Hierbei ist unbedingt darauf zu achten, dass man auch auf fettreiche Beilagen und Soßen verzichtet! Zudem solltet ihr vermeiden vor dem Sport zu ballaststoffreichen

Lebensmittel zu greifen! Hierzu zählen auch Vollkornprodukte, die außerhalb sportlicher Aktivitäten natürlich trotzdem als gute Nahrungsmittel gelten, da sie reich an Ballaststoffen sind und so länger satt machen. Circa eine halbe Stunde vor der Belastung kann man für einen maximalen Leistungseffekt dann auch noch mal kurz einen Energieriegel zu sich nehmen, um direkt mit der nötigen Power durchstarten zu können. Hierbei sollte man sich aber auf alle Fälle sicher sein, dass der Riegel oder Ähnliches gut verdaulich ist und schnell den Blutkreislauf ankurbeln kann. Und, auch vor dem Training gilt, stets für ausreichend Flüssigkeit zu sorgen!

Gute Ernährung für Zwischendurch 

Bei Bedarf und Menge der Nahrungsmittel während der sportlichen Ausübung, hängt es immer davon ab, was für eine Art Radsport man betreibt. Bei Langstreckenradlern fällt der Nahrungsbedarf während des Trainings entsprechend höher aus als beim Gelegenheitsfahrer oder Freizeitradler. Darum gilt, besonders wenn ihr euch eine lange Strecke vor nimmt bei der eure Ausdauer gefragt ist, sich mit angemessenem Proviant auszurüsten. Um euch das mal zu veranschaulichen: Ein Radsportler verbrennt bei einem Marathon bis zu 4000 Kalorien. Dabei sind aber selbst die besten Athleten nicht dazu in der Lage mehr als 2000 Kalorien zu speichern. Darum ist es wichtig mit dem richtigen Proviant vorzusorgen, damit man noch genug Antrieb für die Weiterfahrt hat. Somit wird einem plötzlichen Fall des Blutzuckerspiegels entgegengewirkt. Wir von Radbonus können euch bei intensiven und langwierigen Radstrecken daher nur raten, immer einen Energieriegel oder Obst dabei zu haben, um so schnellst möglich wieder die hart erarbeitete Leistung abrufen zu können. Beim Trinken ist darauf zu achten, dass man beim Wasser bleibt und als Durstlöscher keine Fruchtsäfte hinzu zieht. Mit Mineralwasser werden nämlich direkt die ausgeschwitzten Mineralien ersetzt und man verzichtet gleichzeitig auf unerwünschte Kohlenhydrate.

Ernährung nach dem Radfahren entscheidet alles

Wenn man sich nach dem Radfahren nicht richtig, oder noch schlimmer, gar nicht mit Nahrhaftem versorgt, besteht die Gefahr, dass der ganze Trainingsaufwand wohlmöglich fast für umsonst war. Denn die Muskelgruppen, die man hierbei angeregt hat, können auch nur mit entsprechender Ernährung aufgebaut und gestärkt werden. Wie in anderen Sportarten auch, sollte man im Radsport nach einem erschöpfenden Training oder 

Rennen zuerst den Flüssigkeitsverlust und die damit verloren gegangenen Mineralien über die Ernährung ausgleichen. Während es vor beziehungsweise während des Trainings hauptsächlich darum geht, den Energiebedarf des Körpers zu befriedigen, sollte man sich nach der Belastung darauf fokussieren, dem eigenen Körper dabei zu helfen sich zu erholen und auf die gewünschte Leistungssteigerung anzupassen beziehungsweise vorzubereiten. Da man unmittelbar nach dem Sport normalerweise keinen großen Hunger verspürt, nimmt man am besten erst einmal leicht verdauliche Lebensmittel und viel Flüssigkeit zu sich. Dann solltet ihr für eine effektive Leistungssteigerung unbedingt Eiweiß zu euch nehmen. Da könnt ihr selbst entscheiden, ob ihr auf spezielle Fertigdrinks oder auf natürliche, eiweißhaltige Nahrungsmittel wie Hülsenfrüchte oder Milchprodukte zurückgreifen wollt. Als nächstes müssen die mittlerweile gelehrten Kohlenhydratspeicher wieder aufgefüllt werden. Nur so ermöglicht ihr eurem Körper sich an die Belastungen anzupassen, beziehungsweise sich von dieser zu erholen.

Und so geht’s weiter

Wenn ihr am Ball bleibt und eure Ernährung an den Radsport anpasst, merkt ihr, dass ihr euch wohler fühlt, eine bessere Leistung erbringt und vielleicht sogar ein paar überschüssige Pfunde verliert. Das schöne dabei ist, dass sich solch eine ausgewogene Ernährung schnell auf den alltäglichen Tagesverlauf überträgt. Dies geschieht meist unbewusst, bringt aber einen gesünderen Lebensstil und ein dauerhaft verbessertes Wohlbefinden mit sich. Dafür kann man sich dann auch gleich mal richtig belohnen lassen. Mit einer angepassten Ernährung als Stütze, könnt ihr mit der Radbonus App schnell eure Kilometerzahl erhöhen und so von umso mehr Belohnungen profitieren.

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