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Schluss mit dem Joggen – Von der Straße in die Pedale 

Für viele begeisterte Läufer gibt es nichts Schlimmeres als zum Arzt zu gehen und eine Mitteilung zu bekommen, es sei erst einmal Schluss mit dem heißgeliebten Joggen. Die Tätigkeit, der man sich vielleicht schon Jahrzehnte lang gewidmet hat, kann man plötzlich von einem Tag auf den anderen verletzungsbedingt nicht mehr ausüben.

Was nun?

Viele Jogger, die ihren Sport mit in den Alltag einbauen fragen sich, wie man nun seinen Kreislauf vor der Arbeit noch in den Schwung kriegen soll. Außerdem kommt der Gedanke auf, was einem jetzt helfen soll, nach einem harten Tag wieder auf andere Gedanken zu kommen. Einfach an der frischen Luft spazieren zu gehen steht für die meisten Läufer unter uns nicht zur Option. Es fehlen schließlich die sportliche Herausforderung und der nötige Anreiz. Was für einen Ausweg gibt es hier? Wenn man nach einer sportlichen Alternative zum Joggen sucht, ist Radfahren schlicht und ergreifend die beste Option. In vielen Aspekten sind sich beide Sportarten nämlich sehr ähnlich. Beim Joggen, wie auch beim Radfahren wird zum einen die Ausdauer und zum anderen die Bein-und Gesäßmuskeln trainiert. Lediglich in Hinblick auf die Aspekte Gelenkbelastung und Verletzungsrisiko sind dem Ausdauersportler mit Radfahren noch weitere positive Effekte gegeben.

Wie kommt’s?

Besonders Joggen setzt ein intaktes Stütz– und Bewegungssystem voraus. Alles, was also mit Knochen, Muskeln, Bändern und Sehnen zu tun hat, wird beim Laufsport in spezifischer Weise beansprucht und belastet. Häufig können schon die kleinsten Verletzungen- sogenannte „Mikrotraumatisierungen“ – Folgen verschiedener Fehlbelastungen sein. Meist werden diese aber nicht gleich erkannt. Zu den typischen Fehlbelastungsfolgen heutzutage zählen demnach die Achillessehnenentzündung, der Fersensporn, der Kniescheibenschmerz, sowie verschiedenartige Stressfrakturen. Mit zunehmendem Trainingsalter kommen dann noch Abnutzungserscheinungen wie die sogenannte Arthrose in den Gelenken hinzu. Diese erfordert besondere Umsicht wenn es um die Vor- und Nachbereitung des Lauftrainings geht.

Achillessehnenentzündung

Bei der am häufigsten auftretenden Lauf-Verletzung handelt es sich um eine Achillessehnenentzündung. Diese ist im Übrigen, nach unserem Facharzt zu Folge, unter keinen Umständen zu unterschätzen. Es gibt natürlich verschiedene Gründe für das Auftreten dieser Verletzungen. Zu den häufigsten Ursachen für Achillessehnenprobleme zählen zum einen Belastungssteigerungen, auf die der eigene Körper und damit auch die eigene Gesundheit nicht vorbereitet sind. Die Grenzen der Belastbarkeit des Stütz- und Bewegungssystems kann man besonders beim Lauftraining ganz gut verdeutlichen. Für den Durchschnittsläufer ist ein Laufumfang von 70 bis 80 km/Woche noch belastungsverträglich. Steigt der Laufumfang auf über 100 km/Woche an, so nehmen in den mittleren Lebensjahren die Fehlbelastungen überproportional zu.

Hier gibt es natürlich Ausnahmen wie Spitzensportler oder Extremläufer. Letztere können bei relativ niedriger Geschwindigkeit (7 bis 13 km/h) bis zu 110 km am Tag durchhalten. Eine schwache oder verkürzte Wadenmuskulatur sowie ungewohnte Bodenbeläge sind ebenfalls häufige Ursachen. Da man beim Laufsport natürlich ganz flexibel mit den Räumlichkeiten seiner Tätigkeit umgehen kann, kommt es nun des Öfteren mal vor, dass Tartan oder im Urlaub auch mal der Strand gegen den gewohnten Asphalt eingetauscht wird. Hinzu kommt, dass sich ebenfalls Probleme im Bereich der Lendenwirbelsäule negativ auf die Achillessehne auswirken können. Übrigens! Vorsicht gilt am Straßenrand. Da Straßen immer leicht gewölbt sind, damit der Regen so ablaufen kann, wird man dazu veranlagt am Rand immer leicht schräg zu laufen. Hört sich eigentlich ziemlich simpel und selbsterklärend an. Wenn man dieses Detail aber nicht beachtet, kann es zu einer einseitigen Belastung der Sehnen und Bänder führen, die dann sehr leicht überstrapaziert werden. Beim Radfahren treten Folgen von Überbelastungen eher selten auf. Lediglich eine falsche Sitzposition kann Probleme mit der Wirbelsäule herbeiführen. Hier kann man seine Belastungsgrenze ausweiten, ohne dass gleich fatale gesundheitsbedingte Folgen auftreten. Dies ist auf die deutlich geringere Druckbelastung des Bewegungsapparats zurückzuführen. Dies bedeutet eher wenig Belastung für die Gelenke. Speziell das Kniegelenk profitiert sogar oft von positiven Gesundheitsaspekten. Lediglich eine falsche Sitzposition kann Probleme mit der Wirbelsäule herbeiführen.

Wenn es dann wirklich mal juckt

Bei Verletzungen sind in der Regel allgemeiner Muskel-, Sehnen-, und Gelenkschmerz sowie gehäufter Muskelkater als erste Anzeichen zu vermerken. Auch wenn diese Symptome kaum gespürt und deshalb oft nicht bewusst wahrgenommen werden, sollte man sofort die Belastungsintensität umstellen oder sich vorübergehend mit einer anderen Sportart betätigen. Kaum ein Läufer bleibt in seiner aktiven Zeit von Schmerzzuständen im Bereich der Kniescheibe verschont. Die Knieschmerzen äußern sich besonders bei längeren Läufen, beim Treppensteigen oder längerem Sitzen mit stark gebeugten Knien. Für Kniebeschwerden sind Läufer mit X- und O-Beinen übrigens anfälliger. Wenn ein Sportler über Kniebeschwerden klagt, wird selten daran gedacht, dass die Ursachen in einer geschwächten Rückenmuskulatur oder in muskulären Dysbalancen zwischen der Rücken- und Bauchmuskulatur liegen könnten. Auch hier sollte die Behandlung zuerst mit sportmethodischen Maßnahmen, wie beispielsweise einem kurz-oder langfristigen Sportartenwechsel beginnen. Radfahren stellt hier eine sehr gute Option dar. Dazu empfiehlt Radbonus, sich neben der Verbesserung der eigenen Gesundheit gleichzeitig direkt mit Hilfe der Radbonus App von attraktiven Prämien für gefahrene Radkilometer belohnen zu lassen.

Ursachen

Häufig sind es einfach auch nur Trainingsfehler, die zu muskulären Dysbalancen führen. Hierzu zählen längere Inaktivität, eine Sportpause, oder einfach einseitige Muskelbelastungen, die das muskuläre Gleichgewicht aus der Ruhe bringen. Wenig beanspruchte Muskelgruppen können innerhalb kurzer Zeit ihre Kraft und Spannung verlieren. Bei vielen Ausdauersportlern ist eine Abschwächung der Bauch- und Rückenmuskulatur typisch. Eine gute Allgemeinathletik wird im Übrigen in vielen Sportarten unterschätzt. Wenn sich im Verlauf von Monaten stärkere Muskelverkürzungen und Abschwächungen herausbilden, treten mit großer Wahrscheinlichkeit Bewegungseinschränkungen, Muskelbeschwerden, Stressfrakturen und/oder sportartspezifische Kraftverluste auf. Da Radfahren gelenkschonend und flexibel in der Ausführung ist, kann man auch untrainiert oder nach einer längeren Pause unbeschwert und selbstbewusst in die Pedale treten, ohne dabei großartig mit Muskelbeschwerden oder größeren Verletzungen rechnen zu müssen.

Der direkte Vergleich

Was genau das Radfahren lukrativer für den Ausdauersportler macht hat Radbonus für euch mal zusammengefasst. Hierbei nehmen wir besondere Rücksicht auf Belastungs-und Verletzungsfolgen. Der körperliche Trainingseffekt, der mit Radfahren erzielt wird, ist dem beim Laufen sehr ähnlich. Die Anforderung an das Herz-Kreislauf-System, Muskel-Nerven-Zusammenspiel

und die Belastung für das metabolische System, sehen bei beiden Sportarten ziemlich ähnlich aus. Mit beiden Sportarten kann man sowohl die eigne Lebensqualität verbessern, als auch die Lebensspanne deutlich erweitern. Welcher Aspekt beim Radfahren nun heraus sticht ist, dass die Druckbelastung für den Bewegungsapparat deutlich geringer ist. Sogar Triathleten geben häufig an, dass besonders für Läufer, die hohe Kilometerumfänge in der Woche laufen, das Radfahren zu empfehlen sei um Belastungs-und Verletzungsfolgen zu vermeiden. Der ehemalige Weltklasse Triathlet Eric Harr rät ab Umfängen von 60 Kilometern pro Woche Radeinheiten an Stelle von zusätzlichen Laufkilometern zu absolvieren. So kann man den Trainingszustand verbessern, ohne dabei das Risiko von Verletzungen auszuweiten. Bei übergewichtigen Menschen ist die Belastung beim Joggen auf die Gelenke besonders hoch. Hier entstehen sehr schnell Gelenksschmerzen. Besonders in Bezug auf diese Zielgruppe ist das Radfahren also unter allen Umständen zu empfehlen um fatalen Gesundheitsfolgen aus dem Weg zu gehen. Ein wesentlicher Vorteil des Radtrainings ist die besonders effektive Erholungsfähigkeit. Eine Gesamtbelastung wie zum Beispiel bei der Tour de France wäre für Läufer undenkbar. Da beim Radfahren das Körpergewicht im Sattel gestützt wird, muss im Gegensatz zum Laufen für das Tragen des Körpers keine zusätzliche Arbeit geleistet werden. Dadurch ist es möglich, einen höheren Gesamttrainingsumfang zu bewältigen, ohne dabei seine Belastungsgrenzen überschreiten zu müssen.

Kalorienverbrauch

Im direkten Vergleich muss man beim Radfahren schon etwas länger in Bewegung sein als beim Joggen, um denselben Kalorienverbrauch zu erreichen. Dies hält sich aber alles noch in Grenzen. Um mal ein Beispiel zu geben: Für 60 Minuten, die ein Jogger läuft, muss der Radfahrer um die 80 Minuten fahren, um denselben Kalorienverbrauch zu erzielen. Das muss aber keineswegs ein Nachteil sein, denn gegenüber dem Joggen, bekommt man mit Fahrrad fahren viel mehr zu sehen man kann deutlich längere Strecken hinter sich bringen. Beim Lauftraining verbrennt man zwar etwas mehr Kalorien in kürzerer Zeit, da eben der gesamte Körper ständig in Bewegung ist; beide Sportarten sind jedoch ideal geeignet, um die eigene Kondition zu verbessern und unerwünschte Fettpolster zu verlieren.

Nicht nur Ausgleich sondern direkte Behandlung

Für jegliche Art von Schmerzen beim Joggen wirkt die Behandlung mit schmerzstillenden Medikamenten nur kurzzeitig und symptomatisch. Es beseitigt die Ursachen jedoch nicht. Nur durch ein aktives Ausgleichstraining kann man die Beschwerden gezielt beeinflussen. Mit zunehmendem Trainingsalter nehmen muskuläre Dysbalancen zu, und es kommt auch zu einer Verlängerung der Regenerationszeit. Speziell für diese Sportler wird ein allgemeinathletisches und vielseitiges Training umso wichtiger. Jeder Sportler hat seine individuelle Belastbarkeitsgrenze, die ihm sein Stütz- und Bewegungssystem vorgibt. In Sportarten, in denen ein Sportgerät benutzt wird, wie zum Beispiel beim Radsport, sind die Fehlbelastungen meist geringer als in den Laufsportarten. Beim Radfahren hat man die Möglichkeit, Rücksicht auf seine Gelenke und bestimmte Muskelgruppen zu nehmen oder sich sogar auf bestimme Muskelgruppen zu spezialisieren um diese gezielt zu stärken.

Also, es lohnt sich!

Fahrrad fahren bietet Joggern, die durch verscheidenartige Verletzungen nicht mehr in Lage sind ihren Sport auszuüben, die perfekte Alternative sich weiterhin zu betätigen und die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Wir empfehlen das Notwendige mit dem Nützlichen zu verbinden. Besonders wenn das mit dem Joggen also nicht mehr klappt, könnte man doch gleich jede Möglichkeit nutzen, sich weiterhin sportlich zu betätigen. So wird spielerisch die Bewegungsdauer erhöht und gleichzeitig ein zusätzlicher Trainingseffekt und Energieverbrauch erzeugt. Außerdem kann man gleichzeitig was für die Umwelt tun, wenn man das Auto in Zukunft einfach mal stehen lässt und stattdessen zum Fahrrad greift. Mit dem Rad können dann auch Strecken zurückgelegt werden, die man als Läufer vielleicht lieber nicht in Erwägung ziehen sollte. Und wenn man dann schon einmal beim Fahren ist, könnte man ja auch gleich das angesagte und attraktive Radbonus Belohnungsprogramm ausprobieren.

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