Gesundheit, Radfahren, Tipps

Wer kennt das nicht? Man macht eine schöne Radtour und freut sich den geliebten Drahtesel mal wieder ausführen zu können. Doch plötzlich ist es mit der guten Laune vorbei, denn der Allerwerteste fängt an weh zu tun. Da muss man doch etwas dran machen können! Und wie kommt’s eigentlich genau dazu? Das hat uns auch brennend interessiert und jetzt könnt ihr von uns Antworten auf genau diese Fragen bekommen.

Wichtig zu Verstehen

Erst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass ein optimal passender Fahrradsattel für Radfahrer Gold wert ist und bei der Auswahl deshalb auch nicht nachlässig vorgegangen werden sollte. Die Sporthochschule Köln gibt an, dass ca. 90 Prozent aller Mountainbike- und Trekkingrad-Fahrer regelmäßig mit Schmerzen unterwegs sind. Hierbei wird neben Nacken- und Rückenschmerzen 

hauptsächlich der Gesäßbereich als Problemmacher beschrieben. Diese Schmerzen können mit ziemlich vielen Ursachen und Auswirkungen verbunden sein. Von leichten Rötungen über Druckschmerzen bis hin zu wunden Stellen und Abszessen kann so gut wie alles auftreten. Zudem kann neben der Gesundheit unserer Radfahrer auch deren Leistung beeinträchtigt werden. Viele entscheiden sich deshalb, den Drahtesel am Ende lieber im Stall zu lassen und schmerzfrei den Tag zu genießen. Soweit darf es aber gar nicht erst kommen, finden wir von Radbonus! Deshalb haben wir ein paar Tipps für euch, worauf ihr bei eurer Sattelauswahl so alles achten solltet.

Warum schmerzt es eigentlich?

Das kann man schlicht und ergreifend leider nicht einfach so verallgemeinern. Jeder Mensch hat seine spezifische Anatomie und sein persönliches Schmerzempfinden. Es gibt Menschen, die setzen sich auf einen beliebigen Sattel und merken gar nichts. Außerdem ist leider hinzuzufügen, dass das Auftreten von Schmerzen beim Fahrradfahren gang und gäbe ist. Besonders wer sich lange Zeit nicht mehr aufs Rad geschwungen hat, muss dem eigenen Körper erst einmal Zeit geben sich wieder an die Bewegung und das Gerät zu gewöhnen um schmerzfrei fahren zu können. Im Zusammenspiel von Fahrrad – Mensch stellt der Sattel neben Lenker und Pedalen nur eine von drei Kontaktzonen dar. Schmerzen lassen sich also auch mit dem besten Sattel nicht immer vermeiden, denn die Ursache liegt nicht immer genau da wo auch die Schmerzen auftreten.

Der perfekte Sattel

Den idealen Sattel gibt es nicht. Dafür sind die anatomischen Voraussetzungen der Radfahrer einfach viel zu verschieden. Generell gilt aber; je aufrechter die Fahrposition, desto breiter darf auch der Sattel sein. Wer oft und lange fährt, weiß, dass man nur mit aufrechter Körperspannung und dynamischem Sitzen, also mit gelegentlicher Veränderung der Körperposition, auf Dauer mit dem richtigen Sattel glücklich werden kann. Um hier auf die verschiedenartigen Sattelversionen insbesondere in Bezug auf Härte einzugehen: Wer nicht regelmäßig Fahrrad fährt – und falls doch, nur kurze Strecken zurücklegt – ist mit einem eher weicheren Sattel besser bedient. Denn wer wenig fährt, beginnt immer wieder bei null und sollte so für einen angenehmen und vor allem bequemen Ausflug mit dem Fahrrad gewappnet sein. Je weiter und häufiger man fährt, umso härter darf dementsprechend der Sattel sein. Nach ungefähr tausend Kilometern sollten sich die Sitzbeinhöcker dann auch an den Sattel gewöhnt haben. Um dauerhaft Schmerzen zu vermeiden ist zudem ein häufiges Wechseln zwischen sitzendem und stehendem Fahren empfehlenswert. Zudem sollte man vermeiden schwere Rucksäcke mit sich rumzutragen um weiteren Beschwerden aus dem Weg zu gehen. Dagegen sollte man lieber öfter mal während einer Radtour Pausen einlegen und sich vielleicht über die Anschaffung einer nahtlosen Radhose Gedanken machen.

Unser Tipp

Einen Schutz gegen typische Radfahr-Beschwerden kann man sich sogar selbst antrainieren. Hierzu sollte man schon frühzeitig im Jahr die ersten Kilometer auf dem Rad zurücklegen. Dabei kann man sich zunächst kurze Strecken vornehmen. Besonders hilfreich bei der Vermeidung von Sitzbeschwerden auf dem Rad ist nämlich, auch über den Winter aktiv zu bleiben um somit relativ regelmäßig auf dem Sattel zu sitzen. Es muss ja auch nicht immer das bekannte Outdoor Fahrrad sein. Schließlich gibt es unzählige Alternativen wie dem klassischem Fahrradergometer oder dem Spinning-Bike. So lässt man auch im Winter nicht zu, dass der eigene Körper vom Radfahren entwöhnt wird und kann schmerzfrei in den Sommer starten. Am besten wäre natürlich das sogenannte Liegerad mit einem recht großflächigen und bequemen Sitz womit die Durchblutung auch kaum besser gefördert werden kann. Hierbei wird vom Körper auch keine großartige Anpassung oder Eingewöhnungsphase verlangt. Wenn dieses Gefährt etwas für einen ist, stellt es immerhin eine gute Voraussetzung dar, um beschwerdefrei Kilometer mit unserer Radbonus App zu sammeln. Mit so einem Rad viele Kilometer zusammen, die umso mehr Radbonus Belohnungen mit sich bringen. Und das schmerzfrei – garantiert!!

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