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Um auf Dauer gesund und beschwerdefrei mit dem Rad unterwegs zu sein, ist die richtige Haltung wichtig. Wir zeigen euch, wie ihr mit ein paar einfachen Methoden Schmerzen vermeiden könnt und euer Fahrspaß so erhalten bleibt.

Die Grundhaltung

Als allgemeine Regel könnt ihr euch gut merken, dass ihr umso mehr Kraft auf die Pedale bringen könnt, je stärker ihr euren Rücken neigt. Generell wird von Fachleuten eine leicht nach vorn geneigte Sitzposition als optimale Radfahr-Haltung empfohlen. Dabei genügen bereits etwa 15 bis 20 Grad Oberkörperneigung. So bleibt die Spannkraft im Rücken erhalten und der Schwerpunkt des Fahrers über die Pedalposition gebracht werden. Zudem seid ihr besser auf Erschütterungen vorbereitet, da ihr diese durch

die erreichte Vorspannung eurer Muskulatur besser abfedern könnt. Als nächstes achtet auf die Arme. Bei richtiger und gesunder Haltung sind die Arme immer leicht gebeugt und nie ganz durchgestreckt. So kann man besser potentiellen Hindernissen und Erschütterungen vorbeugen und diesen standhalten.

Ein starker Körper

Um Unbequemlichkeiten beim Radfahren zu vermeiden, wird oftmals direkt am Rad herumgeschraubt und verschiedene Einstellungen geändert. Für schmerzfreies Radfahren sollte man jedoch zunächst immer erst am eigenen Körper statt am Rad anfangen zu arbeiten. Damit ihr beispielsweise euer Becken lange in der nach vorne gelegten Position halten könnt, solltet ihr eine trainierte Bauch- und Rückenmuskulatur haben. Viele Radfahrer, die ihre Muskulatur trainieren wollen, widmen sich oft nur der Beinmuskulatur und vergessen dabei die Wichtigkeit einer starken Rumpfmuskulatur. Auch das Dehnen solltet ihr nicht unterschätzen!

Dabei solltet ihr insbesondere eure Bauch- und Brustmuskulatur, sowie den Hüftbeuger, die Nacken- und Beinmuskeln ordentlich stretchen. Damit könnt ihr auf Dauer auch eine längere Sitzlänge erreichen, womit ihr vor allem eure Durchschnittsgeschwindigkeit viel einfacher erhöhen könnt als beispielsweise mit unzähligen Streckenkilometern. Stretching sollte für einen optimalen Trainingseffekt immer zum Training mit dazugehören!

Auf den Schwerpunkt kommt es an

Wer optimal sitzt, minimiert die statische Haltearbeit, indem er einen Ausgleich zwischen Antriebs- und Haltekräften schafft. Stellt ihr eure Position so ein, dass euer Körperschwerpunkt – wenn ihr an den Unterlenker greift – über oder knapp vor dem Tretlager liegt, ist das ein Zeichen dafür, dass ihr gut ausbalanciert seid. Euer Schwerpunkt befindet sich dann in waagerechter Pedalstellung meist genau über der Pedalachse.

Und immer daran denken: sobald ihr den Sattel verstellt, um beispielsweise einen anderen Schwerpunkt zu wählen, müsst ihr auch gleichzeitig darauf achten, dass der Lenker immer gleich mit angepasst und parallel verschoben wird. So könnt ihr sicherstellen, dass eure Sitzlänge erhalten bleibt.

Alles eine Frage der Gewöhnung

Wenn ihr euch einmal Zeit nehmt, alle richtigen Einstellungen durchführt und eure ideale Sitzposition gefunden habt, besitzt ihr eine super Grundlage für ein dauerhaftes Fahrvergnügen. Klar muss man sich an eine Veränderung erst einmal gewöhnen. Doch sobald ihr dauerhaft keine Schmerzen mehr verspührt, steigert sich automatisch euer Wohlbefinden – auf dem Weg zur Arbeit, bei der nächsten Sonntags-Radtour, oder beim nächsten Radrennen. Wenn ihr mit einer optimalen Sitzlänge beispielsweise noch ein paar Zehntel auf der Strecke rausholen könnt, steigert das zusätzlich die Motivation. Auch mit der Radbonus App lassen sich mit der richtigen Haltung viel leichter die Kilometer erradeln. Dafür könnt ihr euch dann gleich mit umso mehr Boni belohnen lassen!

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