Gesundheit, Motivation, Radfahren

Radfahren im Winter? Gute Idee!

Jaja, der innere Schweinehund. Auch du bist ihm sicher schonmal begegnet. Besonders im Winter fordert er dich ganz schön heraus, wenn es darum geht, zwischen Bus, Bahn oder Fahrrad zu entscheiden. Ad hoc fallen dir tausend Gründe ein, die gegen das Fahrrad sprechen. Allen voran die Erkältungsgefahr. Radbonus verrät dir, warum das ein Trugschluss ist. Und warum du auch jetzt unbedingt weiterradeln solltest.

Wo die kleinen Erreger lauern

Du glaubst, dass die Bus- und Bahnfahrt zur Arbeit vor Erkältungen schützt? Da müssen wir dich leider enttäuschen. Auf allen möglichen Griffen, Türknöpfen, Sitzen und Fahrkartenautomaten tummeln sich nämlich sämtliche fiese kleine Erreger. Ein unüberlegter Griff an Gesicht oder Mund reicht aus, und schon hast du die Partygesellschaft zu dir eingeladen. Forscher der Universität in Nottingham haben herausgefunden, dass Menschen, die öffentliche Verkehrsmittel nutzen, sechsmal häufiger wegen Atemwegsinfekten zum Arzt gehen. In den Herbst- und Wintermonaten ist das Risiko besonders hoch, denn bei feuchtem, kaltem Wetter vermehren sich die kleinen Erreger noch schneller als sonst. In der warmen, stickigen Luft von überfüllten Bussen und Bahnen trocknen unsere Schleimhäute rasch aus. Die Folge: Sie werden anfälliger für unsere kleinen lästigen Mitfahrer.

Warum Radfahren gerade jetzt gut für dich ist

Wie, auch im Winter? Na klar! Mit etwas Vorbereitung tust du dir und deinem Körper etwas Gutes, wenn du dich auch mal bei Schietwetter auf den Drahtesel schwingst. Denn durch regelmäßige moderate körperliche Belastung erhöht sich die Anzahl der weißen Blutkörperchen. Jede Bewegung reizt und stimuliert im gleichen Zug dein Immunsystem. Radfahren regt also dein Herzkreislaufsystem an und trägt zu einer schnelleren Durchblutung bei. Das alles führt dazu, dass Erreger viel schneller erkannt und abgetötet werden. Erkältungen haben also quasi keine Chance!

winter fahrrad

Was tun, wenn die Nase doch mal läuft?

Vorsichtig sein solltest du nicht nur bei Schnee und Glatteis, sondern auch bei Fieber, Husten und Co. Hier gilt: Schon dich und kurier dich gründlich aus, damit der Drahtesel nicht allzu lange allein in der Garage stehen bleibt. Schafft ein Erreger doch den Weg bis in deinen Körper, solltest du auf körperliche Belastung lieber verzichten. Ist dein Körper geschwächt, können bei zusätzlicher Anforderung Organe wie Herz, Leber und Niere geschädigt werden.

Wichtig ist auch, dass du dich für wettergerechte Kleidung entscheidest: Mütze, Handschuhe und Schal machen das Radfahren für dich auch im Kalten erträglich. Wenn es mal schnell gehen muss und doch die eine oder andere Schweißperle fließt, ist es gut, wenn du Wechselkleidung dabei hast. So kühlst du nach einer Tour nicht verschwitzt aus und entgehst der Gefahr, dich vielleicht doch zu erkälten.

Also rein in die warme Kleidung, ab aufs Rad und schnell der Erkältung davonradeln, bevor sie dich einholt! Dann kannst du auch den ganzen Winter lang entspannt mit uns Kilometer sammeln.

Lust, Dich für’s Radfahren belohnen zu lassen?

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