Muskelkater? Muss nicht sein!

Gebt dem Muskelkater keine Chance

Was möchte jede Mietzekatze? - Einen Muskelkater 😉

Was ist Muskelkater eigentlich?

Lange gab es die Vermutung, dass die unangenehmen Qualen durch eine Übersäuerung entsteht, bei der sich Laktat in den Muskeln ablagert. Dieses Laktat behindert die Arbeit der Muskeln und daraus resultieren die Schmerzen. Aktuelle Forschungen widerlegen diese Vermutung. Der Muskelkater ist auf kleinste Verletzungen der Muskelfaserstruktur zurückzuführen. Aus diesen Verletzungen entstehen Entzündungen, die das Muskelgewebe anschwellen lassen und dann die Schmerzen verursachen. Damit kann man auch die Tatsache erklären, dass die Schmerzen erst 1-2 Tage später eintreten.

Und wie entsteht er?

Meistens verspüren wir Muskelkater nach ungewohnten Belastungen. Sei es, dass man sich lange Zeit nicht sportlich betätigt hat oder weil man seine Sporteinheiten extremer als gewöhnlich gestaltet. Auf jeden Fall hat alles mit einer Umgewöhnung zutun. Muskelgruppen werden stärker beansprucht als sonst. Wenn man beispielsweise längere Radtouren macht, kann es sogar zu Beschwerden im Oberkörperbereich kommen. Denn der Schulter- und Rückenbereich sorgt für die Stabilität und Haltung auf dem Rad.

Präventive Maßnahmen

Eigentlich ist es ganz einfach: langsam anfangen und dann steigern. Euer Körper muss sich erst an die neuen Belastungen gewöhnen. Ganz wichtig ist ein kleines Warm-Up, um eure Muskeln auf ‘’Betriebstemperatur’’ zu bringen. Wenn die Radtour oder das Mountainbiken beendet wurde, ein kleines Cool-Down anhängen. Da bieten sich ein paar Dehnübungen an. Durch das Dehnen kann man nicht nur den Muskelkater verhindern, sondern gleichzeitig auch Probleme mit den Achillessehnen und Knien vermeiden. Aber auch hier gilt:  Überstrapaziert beim Dehnen nicht eure Muskeln und Bänder, das kann das Gegenteil bewirken.

Schmerzen? Wärme hilft!

Ein Muskelkater dauert höchstens eine Woche, wobei die ersten 2 Tage die schmerzvollsten sind. Wärme ist der Schlüssel zum Wohlbefinden. Ein heißes Wannenbad oder ein Saunabesuch helfen gegen die unangenehmen Schmerzen. Durch die Wärme wird die Durchblutung gefördert. Alternativ gibt es durchblutungsfördernde Salben, die die Schmerzen lindern. Speziell für Radfahrer sind diese Salben auf den Oberschenkeln und auf den Waden sehr empfehlenswert und angenehm. Wenn die schlimmsten Tage des Muskelkaters dann vorüber sind, helfen kurze Radtouren mit minimalem Kraftaufwand.

Muskelkater – gut oder schlecht?

Das Thema, ob Muskelkater gut oder schlecht ist, lässt sich nicht so einfach beantworten. Man kann aber unterscheiden in ‘’guten’’ und ‘’schlechten’’ Muskelkater. Ein guter Muskelkater hält nicht länger als 3 Tage an. Dabei empfindet man zwar Schmerzen, sie sind aber ertragbar. Die Bewegungsfreiheit ist aber nicht eingeschränkt.

Ein schlechter Muskelkater hingegen dauert länger als 3 Tage und man verspürt sogar bei Nicht-Belastung Schmerzen. Dieser entsteht meistens dann, wenn vorher schon Muskelkater bestand und trotzdem trainiert oder geradelt wurde. Hier ist Vorsicht geboten, denn das kann sogar zu langfristigen Schäden führen, zum Beispiel Muskelvernarbungen, was eher kontraproduktiv ist.

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