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Nicht nur was für Omis

Das gute alte „Oma“-Fahrrad – wie es ja von vielen des Öfteren bezeichnet wird. Doch Elektrofahrräder, auch e-Bikes genannt, werden immer populärer und lassen sich in verschiedenen Alters-und Leistungsgruppen wiederfinden. Wir erklären euch, warum sich eine e-Bike Anschaffung vor allem im gesundheitlichen Sinne lohnt und wie auch leistungsorientierte Radsportler davon profitieren können.

Fit und gesund mit dem e-Bike

Die typische Zielgruppe für e-Bikes stellten bisher ältere und leistungsgeminderte Personen dar. Doch das ist gerade dabei sich zu ändern: Der e-Bike Markt weitet sich rasant aus! Hauptgrund hierfür ist, dass e-Bikes immer weiter entwickelt werden und sie zudem trotz Hilfsmotor gut für die eigene Gesundheitsförderung sind. Besonders für diejenigen unter uns, die morgens gerne schnell mit dem Rad zur Arbeit fahren ist das e-Bike eine gute Option, auch bei Gegenwind nicht verschwitzt am Arbeitsplatz zu erscheinen.

In die Pedale treten muss man natürlich trotzdem noch, denn der Motor hat nur eine unterstützende Wirkung – der Trainingseffekt ist deshalb nicht zu unterschätzen. Auf diese Weise kommt ihr jedoch schneller und nicht durchgeschwitzt bei der Arbeit an. Das Auspowern, z.B. mit dem Rennrad und passender Funktionskleidung, könnt ihr dann in die Freizeit verlegen.

Wer hat’s erfunden?

Auf dem Papier existierte das erste e-Bike bereits vor 34 Jahren: Die Idee dafür stammt von Egon Gelhard. In dieser Zeit gab es jedoch noch keine Straßenzulassung für dieses spezielle Gefährt und so ging man auf seinem eigenen Grundstück dann doch lieber zu Fuß von A nach B. Sieben Jahre hat es gedauert, bis sich diese Situation änderte und Hercules es schaffte im Jahr 1989 beachtliche 19.000 Stück von dem zweiten

e-Bike namens „Electra“ zu verkaufen. Nochmal zehn Jahre später kam dann der wirkliche Durchbruch und als 2005 die ersten Lithium-Akkus auf den Markt gebracht und e-Bikes somit auch äußerlich ansprechender wurden, stieg die Nachfrage enorm. So sind in Deutschland zurzeit ca. 1,5 Millionen e-Bikes in Gebrauch.

Ideal für den Wiedereinstieg

Für Untrainierte, die gegebenenfalls nach einer Krankheit langsam wieder in den Sport einsteigen möchten, ist ein e-Bike die ideale Lösung. Wenn man an seine persönliche Belastungsgrenze angelangt, lässt man den Motor einfach die restliche Arbeit erledigen. Zu Beginn des Trainings benötige man den elektronischen Rückenwind noch öfter, mit diesem schonenden Trainingseinstieg wird sich die eigene Fitness jedoch schnell wieder verbessern und der Motor kommt seltener zum Einsatz. Das schöne dabei: die Motivation bleibt erhalten, weil es Spaß macht und sich zudem nach und nach nahezu mühelos kleine Erfolge einstellen.

Allgemein ist bekannt, dass Radfahren eine der gesündesten Freizeitbeschäftigungen und Sportarten is. Wöchentlich vier bis fünf Stunden entspanntes Radeln genügt völlig für eine solide Grundfitness. Diesen positiven Effekt kann man auch mit dem e-Bike erreichen. Zudem haben Freunde oder Paare mit unterschiedlicher Leistungsstärke die Möglichkeit, gemeinsam zu radeln und dabei die Natur zu genießen. Auch bei bestehenden Herzerkrankungen ist Radfahren als Ausdauersport ratsam. Ausdauersport eignet sich ja bekanntlich besonders gut als Einstiegssportart, da sich die persönliche Belastung, die Intensität und das Pensum des Trainings sehr gut auf die individuellen Bedürfnisse abstimmen lassen.

Mit dem e-Bike die Gesundheit fördern

Fachärzte bestätigen, dass das Risiko eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls bei Radlern um bis zu 50 Prozent gesenkt werden kann. Mittlerweile weiß man sogar, dass Radfahren auch positive Auswirkungen auf chronische Erkrankungen hat. Auch für Asthma-Patienten ist es mit dem e-Bike möglich, langsam und angstfrei wieder eine sportliche Betätigung aufzunehmen. Die Lungen werden gestärkt und somit das Asthma langfristig in Schach gehalten. Auch für Rehamaßnahmen lassen sich e-Bikes gut einsetzen. Falls während einer Fahrt nämlich doch noch Schmerzen auftreten sollten, kann beispielsweise die Überlastung sofort vom Knie genommen werden.

Mehr Spaß

Studien belegen, dass Radfahren mit dem e-Bike mehr Spaß als herkömmliches Fahrradfahren bereiten kann. Dabei wurde hervorgehoben, dass e-Bike Fahrer die Möglichkeit haben, je nach Laune und Leistungssituation ihre Fahrt nach Vorliebe und Können zu gestalten und nie in den Status „sich abquälen“ gelangen. Dennoch verbraucht der Fahrer dabei Kalorien und hält sich fit. Einfacher als mit einem individuell zuschaltbaren elektronischen Rückenwind kann man die sportliche Belastung kaum dosieren. Auch bei einer Radtour in einer Gruppe muss nicht auf andere gewartet und pausiert werden.

Auch zu erkennen ist, dass, je feiner man die persönliche Belastung dosieren kann, desto sicherer fühlt man sich auch mit gesundheitlichen  Einschränkungen und Erkrankungen. Die dazugewonnene Lebensfreude ist dabei ein weiterer Motivator für ein dauerhaftes Radfahrvergnügen.

Boni sammlen – auch mit dem e-Bike

Auch mit dem e-Bike könnt ihr natürlich mit der Radbonus App ordentlich Kilometer zu sammeln und diese gegen Boni umzutauschen! Dieser Aspekt ist uns sehr wichtig, da wir nicht nur die Umwelt und den Radverkehr, sondern auch die Gesundheit und vor allem die Freude am Radfahren fördern möchten. Uns ist es ein großes Anliegen, euch nicht nur ausgiebig zu belohnen, sondern vor allem gesund und glücklich zu erhalten. Ihr seid schließlich das, was uns inspiriert, bewegt – und wofür wir uns jeden Tag auf’s neue mit Begeisterung und Leidenschaft liebend gerne einsetzen.

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