Radfahren

Schon früh wurde versucht eine Art Fahrrad herzustellen. Dieses Fahrzeug ähnelte jedoch eher einem Roller, der nicht gelenkt werden konnte. Innovation um Innovation wurde aus der Idee unser heutiges Fahrrad.

Das Fahrrad auf der Jungfernfahrt

Am 1. August 1817 berichtete die „Karlsruher Zeitung“, dass sich der Forstmeister Drais von Mannheim nach Schwetzingen auf seine selbst erfundene Fahrmaschine setzte. Bereits am 12. Juni 1817 für Drais seine Jungfernfahrt. Die später sogenannte Draisine war bereits lenkbar und wurde mit Muskelkraft betrieben. Die erste Innovation auf dem Weg zum Fahrrad. Erst die Entwicklung der Tretkurbelantriebe durch Mac Millan, Milius, Fischer, Michaux und Lallemaut machte das Laufrad zum Fahrrad, wie wir es heute kennen.

Über Paris in die Höhe

1862 wurde das Vorderrad vom Franzosen Michaux mit einer Kurbel versehen. Der Durchbruch mit dem Kurbelholzrad kam 1867 auf der Weltausstellung in Paris. Ein Problem bestand jedoch: das Fahrrad war extrem langsam. Also vergrößerten die Konstrukteure das Vorderrad auf bis zu 2 m Durchmesser. Das sogenannte Hochrad war geboren und konnte nun eine höhere Geschwindigkeit von bis zu 20 km/h erreichen. Leider kam es beim Bremsen aufgrund der Sturzhöhe vermehrt zu Unfällen.

Mit der Kette in die Pedale treten

Zur Lösung des Problems war Innovation nötig. Das Fahrrad sollte kleiner werden, die Geschwindigkeit jedoch beibehalten werden. Die Lösung des Ganzen bestand im Kettenantrieb, der zunächst noch am Vorderrad durch James Starley am Sicherheitshochrad “Kangaroo” im Jahr 1884 entwickelt wurde. 1879 wurde von Henry John Lawson das Fahrrad auf den Kettenantrieb am Hinterrad umgebaut.  Doch erst ein Jahr später erfolgte der Durchbruch mit dem „Rover“ der Firma „Starley und Sutton“.

Der letzte Feinschliff

Letzte Schritte bestanden im Design und im Komfort. Der Rahmen veränderte sich zum Diamantrahmen des heutigen Herrenfahrrades. Nahtlose Rohre brachten Stabilität, die Erfindung des Luftreifens und des heutigen gepolsterten Sattels, sowie ergonomische Pedale und Lenker sind heute Kennzeichen unseres Fahrrads. Ein Fortbewegungsmittels, dass lange brauchte sich zu entwickeln und noch längst nicht am Ende ist. Wie wird das Rad der Zukunft wohl aussehen?

200 Jahre in einer Minute

Wir haben für euch eine Arbeit des dänischen Animationsstudios Visual Artwork herausgesucht. Ihr braucht mehr bildliche Eindrücke? – dann ist dieses Video in dem die 200 jährige Entwicklung des Fahrrads binnen einer Minute darstellt wird genau das richtige.

Diesen Monat dreht sich bei Radbonus alles um “200 Jahre Fahrrad”, bleibt dran und erfahrt wer das Fahrrad überhaupt erfunden hat, welche Ausstellungen euch zum 200sten Jahr des Fahrrads erwarten und was ihr sonst noch zu Rädern wissen solltet?

 

Die Bilder werden freundlicher Weise von der „‚2 Räder – 200 Jahre“, Aus­s­tel­lung des TECHNOSEUM in Mann­heim“ zur Verfügung gestellt. Ein Besuch der Austellung für Fahrradbegeisterte lohnt sich.

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